JEVER-Band – über 45 Dienstjahre im Namen des Rock

“Rock ‘n‘ Roll, I Gave You the Best Years of My Life” … dieser häufig gecoverte Song (1973) von Kevin Johnson trifft den Nagel auf den Kopf: JEVER – nicht gerade zufällig nach gleichnamigem Gebräu benannt – kümmert sich seit nunmehr vier Jahrzehnten um die Pflege rockigen Liedgutes angelsächsischen Ursprungs. Dabei hat es die Epoche der 60er und 70er Jahre des letzen Jahrhunderts der gereiften Band besonders angetan. Trotz einiger Personalwechsel ist es JEVER gelungen, konsequent am ursprünglichen Konzept festzuhalten: Kreative Interpretation der Originalvorlagen unter Beigabe einer zusätzlichen Prise Rock. Zudem sollte nicht unerwähnt bleiben, dass zunächst vorrangig eine britische Formation um einen gewissen Mick J. im Zentrum des Interesses stand. Schließlich galt die Musik jener Combo wiederum lange Zeit als „unkopierbar“. Robbys unverwechselbarer Lead-Gesang und Maschis virtuoser Einsatz seiner Stratocaster-Sammlung machten es jedoch möglich. Für den grundsoliden Rhythmus-Teppich waren seit Urzeiten Bassist Horst und Drummer Udo zuständig.
In der zurückliegenden Dekade haben JEVER ihr musikalisches Spektrum erheblich erweitert. Der Einstieg des Tastenmannes Klaus im Jahre 2000, der zusätzlich noch eine vollwertige Stimme einbrachte, erlaubte das Vorrücken in bisher unbespielte Gefilde: Stücke von Cream, Fleetwood Mac, ZZ Top und Bon Jovi wurden nun schnell Bestandteil der bereits umfangreichen Playlist. Das treue Fan-Publikum honorierte den Band-Zuwachs ohne Wenn und Aber.
Dann schließlich komplettierte Wolfgang („Der Neue“) die Kapelle zum Sixpack: Zweite (Akustik-) Gitarre, Blues Harp und dritte Stimme. Seither ist die Palette an cover-würdigen Rocksongs schier unbegrenzt. Jetzt konnte man sich auch ruhigen Gewissens aus dem Arsenal der Eagles und Doobie Brothers bedienen. Selbst die bei JEVER über Jahrzehnte verpönten Beatles hielten Einzug ins Stones-besetzte Repertoire.
Die scheinbar zusammengewürfelten, nicht mehr allzu frischen Hobby-Talente verbindet eine unbändige Freude am gemeinsamen Abrocken. Das allwöchentliche Treffen zur Probe in Maschis Keller gilt als Hochamt! Der Zauber des Classic Rock lässt die ergrauten (wer noch hat) Jungs, die von ihren Bischofsheimer Fans auch zärtlich „JEVER-Bube“ genannt werden, wohl nie mehr los. Man ist sich einig: „Too Old to Rock ‘n‘ Roll, But Too Young to Die“ wird nie das Motto sein. Hingegen plant man eher die gemeinsame Einrichtung eines finalen Proberaums in der benachbarten Seniorenresidenz.

History – Besetzung:

Die Band hieß nicht immer JEVER.

Ganz am Anfang startete man mit „The Boondocks“ (ohne Bass) bis Udo, der gerade pausierte, zum Bassspielen überredet werden konnte. Mike spielte noch Gitarre. Maschi, damaliger Jungfuchs, orientierte sich stets an Dieters Gitarrenspiel. Dann schwamm Maschi sich frei.
Mike spielte dann Bass.
Wer immer sich das ausgedacht hatte, nannte man sich nun „Out of Tune“.
Udo konvertierte dann zu einem sehr brauchbaren Drummer. Bis heute.

Nun wurde JEVER geboren:
Udo (dr) – Maschi (git) – Robby (voc, git) – Dieter (bass) – „Ur-Bestezung“

Aus „Spaß an de Freud“ stieg Helmut als Tambourin-Man ein. Später gab er nun als 5. Mann mit Keyboard und Gitarre sein Bestes.

Udo – Maschi  – Robby – Dieter – Helmut

Dieter stieg aus und Horst konnte sofort bei uns einsteigen.

Ein Intermezzo mit Charles Gräber. Ideal für Joe Cocker und Ray Charles

Udo – Maschi – Robby – Helmut – Charles – Horst 

Charles steigt wieder aus. Klaus kommt. Endlich Keyboard, Piano und super Gesang.

Udo – Maschi – Robby – Horst – Klaus 

Wolfgang „Hoochie“ steigt ein. Nun mit 2 Gitarren (Akk-git, e-git, harp, voc, später Mandoline)

Udo – Maschi – Robby – Horst – Klaus – Wolfgang 

Horst verlässt JEVER. Andy kommt zur Band. Es kommt neuer Schwung. Alles wird ein bißchen härter.

Udo – Maschi – Robby – Klaus – Wolfgang – Andy 

Im September 2016 verlassen Wolfgang und Andy die Band. Mit Mike aus Leeheim wurde zeitnah ein passender Bassist gefunden. Ein Glücksgriff!

Aktuelle Besetzung (Seit Oktober 2016):

– Udo Reinheimer (dr)
– Wolfgang „Maschi“ Maschke (git)
–  Robert „Robby, The Voice“ Drott (voc, git)
–  Klaus „The Preacherman“ Domanowsky (keyb, piano, voc) –
–  Michael „Mike“ Reckow (bass)
–  Willi Herrlich (git, harp)